Projekt - NAKUBI Grafhorn Naturfreundehaus Jugendherberge Bistro Freilichtmuseum Bildungsstätte Museumsshop Mitmachwerkstatt Klassenfahrt Hannover

NATUR- UND KULTURHISTORISCHE BILDUNGSSTÄTTE
Tel.: 05175 - 93150
Bildung für nachhaltige Entwicklung
NATURFREUNDEHAUS GRAFHORN
f
Direkt zum Seiteninhalt
Projekt Eisenzeithaus
Entwicklung des Naturfreundehauses Grafhorn zur natur-
und kulturhistorischen Bildungsstätte

Projektträger: Die NaturFreunde Deutschlands, Ortsgruppe Lehrte e.V.
Projektlaufzeit: September 2014 – Oktober 2017
Förderinstitutionen: Deutsche Bundesstiftung Umwelt, Fördersumme 150.000.- € ;
Region Hannover, Fördersumme 150.000.- €
Gesamtfördersumme: 300.000.- €

Zielsetzung und Anlass des Vorhabens
Das Naturfreundehaus Grafhorn der NaturFreunde Lehrte e.V. soll zu  einer natur- und kulturhistorischen Bildungs- und Begegnungsstätte  ausgebaut werden. Es ist geplant, einen Hauskomplex aus der Eisenzeit  (zwei Gebäude) als Freilichtmuseum zu errichten. Auslöser waren  archäologische Grabungsfunde vor Ort. Die Eisenzeithäuser sollen als  Ausgangspunkt für die Implementierung eines umweltpädagogischen  Bildungsprogramms für Kinder und Jugendliche dienen, das eine Zeitreise  mit vielfältigen natur- und kulturhistorischen Elementen, incl. der  Reflektion der Nachhaltigkeit von Entwicklungen, ermöglicht.

Arbeitsschritte und Methoden
Zunächst steht die Realisierung des Freilichtmuseums, d.h. die  Errichtung eines eisenzeitlichen, dreischiffigen Wohnstallhauses und  eines Grubenhauses als Nebengebäude, an. Diese Arbeiten befinden sich  zur Zeit in der Umsetzungsphase. Ergänzend dazu gibt es zahlreiche  Fundstücke. Das Landesmuseum Hannover hat sich bereit erklärt, die  augenblickliche Erstellung der Gebäude sowie die Ausarbeitung einer  Dauerausstellung fachlich zu begleiten. Zudem ist geplant, einen  Eisenzeitgarten sowie einige Demonstrationsflächen (Waldnutzung, Rodung,  Ackerbau, extensive Tierhaltung) zu Lern- und Anschauungszwecken  anzulegen. Weitere, in der näheren Umgebung befindliche Lernorte, wie  ehemalige Wüstungen, archäologische Fundstätten, Wallhecken, Hudebäume,  Relikte der Schneitelwirtschaft, landwirtschaftliche Areale, Wälder,  Brachen, Moore etc., dienen der programmatischen Ergänzung. Somit ergibt  sich die Möglichkeit, in die Eisenzeit einzutauchen und von dieser  Periode aus eine Zeitreise durch die Landschaftsgeschichte zu beginnen,  die als erlebnis- und umweltpädagogisches Angebot mit verschiedensten  inhaltlichen Bausteinen vor allem Kinder und Jugendliche ansprechen  soll. Die Realisierung des dafür zu erarbeitenden pädagogischen  Begleitkonzeptes, die Begleitung der Maßnahmen, deren Evaluierung sowie  die Ergebniszusammenstellung und Verbreitung in Form eines Readers  werden in enger Kooperation mit der Naturfreundejugend Niedersachsen  erfolgen. Kooperationen vor Ort, u.a. mit einem Eisenschmied, einem  Imker, einem Landwirt, Waldpädagogen usw., dienen der inhaltlichen  Erweiterung und dauerhaften Etablierung des Kursangebotes. Das Projekt  erfährt seitens des Instituts für Geobotanik der Universität Hannover  weitere fachliche Unterstützung.

 
Ein herzliches Dankeschön an alle Personen und Institutionen, die dieses Projekt unterstützen!

 
wissenschaftliche und fachliche Beratung durch
unterstützt durch
Zurück zum Seiteninhalt